Starke Charaktere: Anna Ostoj

In unserer Reihe „Starke Charaktere“ stellen wir sie vor: Die Heldinnen und Helden bei ESSERT, die Tag für Tag ihr Bestes geben. Im Interview Anna Ostoj (33), kaufmännische Leitung.

Hallo Anna. Toll, dass wir aus dem Home-Office heraus das Interview führen können. Erzähl uns etwas über deine Aufgaben bei ESSERT und natürlich über dich?
Anna: *lacht* Ich bin Anna, 33 Jahre alt, bin seit letztem Jahr Teil des Teams und arbeite als kaufmännische Leitung bei ESSERT.

Das heißt, jegliche administrative Aufgaben, viel Verwaltungsarbeit aber hauptsächlich der Bereich Finanzen sind unter meiner Verantwortung.

Ich kann mir vorstellen, dass das sehr vielseitig ist. Gibt es etwas, das dir besonders Spaß macht?
Anna: Ich glaube genau diese Vielseitigkeit ist etwas, das mir sehr viel Spaß macht. Nicht nur beispielsweise der Bereich Finanzen im Allgemeinen, sondern auch die jeweiligen Teilbereiche spielen dabei eine Rolle.

Durch die buchhalterischen Aufgaben und das Controlling gewinnt man einen sehr guten Eindruck darüber, welche Maßnahmen wirkungsvoll sind und wie das Unternehmen wächst. Dann wiederum, kann man viel über den Einkauf steuern. Alle Themengebiete für sich separat sind stark unterschiedlich und dennoch greifen sie durch Prozesse ineinander.

Ich würde sagen, das ist es, was meine Arbeit so spannend und interessant macht. Außerdem arbeite ich generell gerne mit Zahlen.

Du bist du also ein kleiner Zahlenfuchs? *lacht*
Anna: *lacht lauter* Ja, ich mag Zahlen und liebe meine Excel-Tabellen. Ich öffne morgens Excel und schließe es abends wieder. Ich benutze sogar privat sehr viele Excel-Tabellen.

Arbeitet dein Team und du sehr autark und unabhängig von anderen Abteilungen?
Anna: Naja, natürlich haben wir eine gewisse Sicht auf die Dinge. Eine Art Vogelperspektive, wenn man so möchte. Aber genau um diese Perspektive aufzubrechen, ist es super wichtig, den Kontakt zu allen Abteilungen zu haben und sich mit den einzelnen Kolleginnen und Kollegen auseinanderzusetzen. Da wir uns alle untereinander dazu auch noch sehr gut verstehen, ist das eher ein schöner Bonus.

Nehmen wir zum Beispiel die letzten 6 Monate. Wir haben es durch diese Vorgehensweise geschafft, wahnsinnig viele interne Prozesse zu implementieren. Man hat richtig gespürt, dass alle bei ESSERT an einem Strang ziehen und das gleiche Ziel vor Augen haben. Der Team-Spirit ist einfach spürbar.

Sprechen wir über die aktuelle Zeit/Situation in Deutschland bzw. in der Welt. Welche Auswirkungen hat die Lage rund um die Corona-Pandemie auf dein Privatleben oder auf deine Arbeit?
Anna: Ich bin wie du weißt, sehr sportbegeistert. Meine wöchentlichen Trainingsrunden in der Gruppe für den nächsten Triathlon fehlen mir schon. Dann noch einen gewissen – wohl bemerkt wichtigen – Abstand zur Familie und Freuden zu halten, ist auch schwer für mich. Aber ich hoffe auf das Beste und dass die Lage sich schnellstmöglich wieder bessert.

Für meine Arbeit hat die aktuelle Situation nicht so starke Auswirkungen. Durch die Möglichkeit, dass viele von uns von zu Hause arbeiten können, bzw. wir sehr stark digital miteinander vernetzt sind, haben wir großartige Möglichkeiten ohne wesentliche Einschränkungen weiterzumachen. Das ist natürlich ein absoluter Benefit und Luxus.

Man hört ja zurzeit viel über Solidarität und Gemeinschaftsgefühl. Was können wir deiner Meinung nach, nach der „Krise“ mitnehmen?
Anna: Natürlich ist die jetzige Zeit teilweise sehr schwierig und erschütternd. Nicht nur alleine wirtschaftlich, sondern auch aus rein menschlicher Sicht. Es ist furchtbar, dass Menschen an dieser Infektion sterben. Ich hoffe, dass eben wie du es bereits erwähnt hast, Solidarität oder Gemeinschaftsgefühl in der Zukunft nicht wieder zu leeren Worten werden; wir uns alle das als Grundsätze auf die Fahne schreiben. Egal ob in einer kleinen Gemeinschaft, europaweit oder global.

 

Anna, vielen Dank für deine Zeit!
Anna: Die hab ich mir gerne genommen.