ESSERT Robotics

27. und 28. September 2023 | ESSERT Robotics - Bruchsal

ESSERT Robotics richtet den diesjährigen ISPE D/A/CH Future Robotics Workshop in Bruchsal aus. Der zweitätige Workshop richten sich primär an Experten in der pharmazeutischen Herstellung.

Ein großes Highlight wird dabei die Live-Demonstration der ESSERT MicroFactory zur Montage von Spritzen und PENs sowie die dazugehörige Case Study Präsentation mit dem Unternehmen ROCHE sein.

Im Rahmen der Veranstaltung wird ebenso der RAYA Award (Robotics Application of the Year) verliehen.

ISPE Future Robotics Workshop 2023

Hier finden Sie alle weiteren Informationen zur Agende und Registrierung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Mit der Beteiligung der SHS Capital an der ESSERT GmbH bündeln beide Gesellschaften Ihre Kompetenzen im Pharma- und Life Science Sektor.

Bruchsal, 10.08.2023

Die ESSERT GmbH wurde 2012 in Ubstadt-Weiher gegründet und ist ein Anbieter von skalierbaren und flexiblen Roboterautomationslösungen. Schon von Beginn an konzentrierte sich ESSERT strategisch auf Produktionsbereiche, die mit zunehmender Produktindividualisierung konfrontiert sind. Die Automationslösungen des Unternehmens sind äußerst flexibel und können schnell und einfach für neue Produkte umgerüstet werden.

Im Gegensatz zum Wettbewerb, der auf große Maschinen mit hohem Durchsatz und geringer Variation setzt, hat ESSERT mit seiner hochspezialisierten und individualisierten Automationsplattform ein klares Alleinstellungsmerkmal. Dadurch besitzt das Unternehmen starkes Wachstumspotenzial für die Herausforderungen der Produktion der Zukunft und profitiert dabei von seiner langjährigen Expertise in den Bereichen Robotik, Software und Prozesskompetenz.

Renommierte Kunden aus der stark regulierten Pharma- und Life Science Industrie vertrauen bereits seit Jahren auf die Produkte von ESSERT. Insbesondere die sogenannte ESSERT MicroFactory, eine intelligente und modulare Produktionsplattform, bedient die hohen Anforderungen der Kunden sehr gut und gibt ihnen für die Produktionsherausforderungen der Zukunft beispielweise im Bereich Precision Medicine einen geeigneten Lösungsansatz an die Hand.

„Wir freuen uns, SHS als erfahrenen Investor mit Fachkompetenz mit an Bord zu haben. Wir werden von der langjährigen Sektor-Expertise und dem weiten Netzwerk von SHS im Healthcare Bereich profitieren können, um unseren Kundenstamm zu erweitern und das Wachstum noch weiter zu beschleunigen“, sagt ESSERTs CEO Christopher Essert, der auch nach der Transaktion weiterhin einen signifikanten Anteil am Unternehmen neben SHS hält.

„ESSERT ist ein Paradebeispiel für den Fokus unserer neu aufgelegten Fondsgeneration SHS VI. Als etabliertes, mittelständisches Unternehmen, das die Herausforderungen der Produktion von morgen im Bereich Pharma und Life Science früh antizipiert hat, trifft es genau den aktuellen Trend in der Industrie und hat die Chance, sich als europäischer Marktführer zu etablieren“, erklärt SHS Partner Dr. Cornelius Maas.

Über die SHS Capital

Der Brancheninvestor SHS ist ein im Jahr 1993 gegründeter Private Equity Anbieter, der Beteiligungen an Healthcare-Unternehmen in Europa eingeht. Der Fokus der Investitionen liegt dabei auf Expansionsfinanzierungen, Gesellschafterwechsel und Nachfolgesituationen. „Building European Healthcare Champions“ ist dabei die Beteiligungsphilosophie, nach der SHS-Portfoliounternehmen finanziert und entwickelt. Dabei geht der deutsche Investor sowohl Minderheits- als auch Mehrheitsbeteiligungen ein. Zu den nationalen und internationalen Investoren der SHS-Fonds gehören etwa Pensionsfonds, Dachfonds, Stiftungen, Family Offices, strategische Investoren, Unternehmer und das SHS-Managementteam. Das Eigenkapital bzw. Eigenkapital-ähnliche Investment des AIF beträgt bis zu 40 Mio. €. Darüberhinausgehende Volumina können mit einem Netzwerk von Co-Investoren umgesetzt werden. Bei den Investitionsentscheidungen legt SHS starkes Gewicht auf die Berücksichtigung von ESG -Aspekten und hat sich daher den Richtlinien der UN PRI verpflichtet. SHS investiert derzeit aus ihrem sechsten Fonds, der 2022 aufgelegt wurde und ein Volumen von ca. € 250m aufweist.

1.800 qm mehr reine Produktions- und Lagerfläche

Mit dem Umzug des ESSERT-Hauptsitzes in den TRIWO Technopark Bruchsal im Jahr 2022 hat sich die Produktionsfläche des Unternehmens vervierfacht. Aufgrund des bisherigen starken Wachstums und der stetig steigenden Anzahl von MicroFactory Kundenprojekten wird das Unternehmen noch dieses Jahr weitere 1.000 qm an reiner Produktionsfläche beziehen.

Ein Hochregallager mit weiteren 800 qm wird im Frühjahr 2024 bezogen.

“Wir freuen uns über den großen Zuspruch unserer Kunden. Die Umbaumaßnahmen in den zusätzlichen Räumlichkeiten haben bereits begonnen. Zukünftige MicroFactory-Projekte mit teilweise bis zu 10 und mehr Prozessmodulen stehen bereits in den Startlöchern und bestärken uns in unserer Mission, die Roboterautomation neu zu definieren”, so Christopher Essert (CEO).

In unserer Reihe “Starke Charaktere” stellen wir sie euch vor:
Die Helden:innen bei ESSERT Robotics, die Tag für Tag ihr Bestes geben.

Diesmal mit Axel Bönisch (28), Technischer Zeichner in der Konstruktion.

Hallo, Axel. Schön, dass du dir die Zeit nimmst. Stell dich doch bitte einmal vor und erzähl uns etwas über deine Aufgaben bei ESSERT.

Axel: Hallo. Ich bin Axel Bönisch, bin 28 Jahre alt und seit knapp 3 Jahren als technischer Zeichner bei ESSERT tätig. Mein Haupttätigkeitsbereich ist dabei in der Konstruktion angesiedelt.

Das bedeutet, dass wir in enger Abstimmung mit unseren Kunden Prozessmodule konstruieren. Daraus werden dann Fertigungszeichnungen abgeleitet, sowie Stücklisten und Baugruppen-Zeichnungen erstellt.

Axel Bönisch vor einer Anlage.
Axel Bönisch

Das klingt für mich sehr spannend. Arbeitest du abteilungsübergreifend mit anderen zusammen?

Axel: Ja! Ich arbeite natürlich in erster Linie sehr eng mit meinen Kollegen und Kolleginnen aus der Konstruktion zusammen.

Im nächsten Schritt finden Abstimmungen mit dem Einkauf bzw. dem Wareneingang statt, um zu gewährleisten, dass die zu bestellenden Komponenten rechtzeitig bei uns im Haus sind.

Darüber hinaus erstellen wir aus der Konstruktion 3D-Modelle für die Montageabteilung. Das Montage-Team ist ja bei uns mit der erforderlichen Hardware und Software ausgestattet und kann am Bildschirm nachvollziehen, welches Bauteil, wo montiert werden soll.

Später, in einem laufenden Projekt, arbeite ich dann der Dokumentation zu.

Stichwort: Projekte. Gibt es ein Projekt, das dich richtig begeistert hat?
 
Axel:
 Ich glaube, eins der spannendsten Entwicklungen oder internen Projekte für mich ist unsere MicroFactory Lösung.

Der Prozess von der Ursprungsidee, unsere ADVANCED Robotic Workstation Module miteinander zu verbinden, bis hin zu den heute in unserer Werkshalle aufgestellten Modulen, die zusammengeschlossen einen Fertigungsverbund abbilden, begeistert mich. Hier ist wirklich unsere ganze Expertise eingeflossen und das funktioniert meiner Meinung nach nur mit einem super Team und dem richtigen Umfeld.

Das klingt toll! Was genau meinst du mit dem richtigen Umfeld?

Axel: Stressig wird es überall mal. Das Miteinander-Arbeiten funktioniert aber meistens effizienter und besser, wenn das Umfeld, also die bereitgestellten Arbeitsmittel und die Ausstattung der Büro- und Montageflächen, passen. Natürlich ist es auch so, dass zusätzliche Leistungen, die wir hier erhalten, auch dazu beitragen, sich wohl zu fühlen.

Super. Danke dir, Axel. Gibt es eine zusätzliche Leistung, die du regelmäßig in Anspruch nimmst?

Axel: 
Naja, zum Bespiel denke ich da an den wählbaren 50€ Gutschein, den jeder von uns monatlich zusätzlich bekommt. Meine Partnerin und ich sind gerade dabei zu renovieren und uns neu einzurichten. Dabei kommt uns so ein IKEA-Gutschein ganz recht! *lacht*

Sehr schön! Apropos Partnerin. Wie sieht dein Privatleben aus? Hobbys?

 Axel: Ich bin extrem eingespannt in der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) und bin seit Jahren aktiver Rettungsschwimmer und Schwimmausbilder, unter anderem für angehende Rettungsschwimmer.

Interessant. Hast du viele Einsätze?

Axel: Sicherlich nicht so viele wie beispielsweise die Feuerwehr und auch eher hauptsächlich im Sommer, aber auf 15 bis 20 Einsätze komme ich dann doch im Jahr.

Axel. Vielen herzlichen Dank für deine Zeit.

Axel: Sehr gerne! Hat Spaß gemacht.

Werde Teil unseres Teams

Wir wachsen weiter und suchen talentierte Menschen, die uns dabei helfen die Zukunft der Roboter-Automation neu zu definieren.
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Effizienzsteigerung und Präzision im Fokus

Die Laborautomatisierung hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht und spielt inzwischen eine zentrale Rolle in vielen Bereichen der Wissenschaft und Forschung. Die Vorteile, die durch die Automatisierung von Laborarbeiten erreicht werden, sind vielfältig und reichen von einer höheren Effizienz und Zeitersparnis bis hin zu einer besseren Präzision und Reproduzierbarkeit von Messergebnissen.

Das Pipettieren und Aliquotieren von Substanzen sind wichtige Prozesse in der Erforschung und Herstellung von pharmazeutischen Produkten. Dabei werden diese Vorgänge bisher meist manuell ausgeführt, was zu Zeitaufwand und bisweilen zu hohen Sicherheitsanforderungen führt.

Als Spezialist für flexible Automatisierungslösungen, haben wir uns dieser Herausforderung angenommen und eine wegweisende Automatisierungslösung entwickelt. Dabei kommt ein 6-Achs-Roboter, der mit einer elektronischen Pipette ausgestattet ist und Handlingsaufgaben innerhalb einer mikrobiologischen Sicherheitswerkbank der Klasse II von Weiss Pharmatechnik ausführt, zum Einsatz.

Labor Automation zum automatischen Pipettieren
ESSERT Robotics Pipettier-Automation mit SteriClean Roboter

Der speziell für den Einsatz in aseptischen Produktionsbereichen der Klasse A entwickelt SteriClean Roboter der Firma Stäubli kann auf mehrere Quell- und Zielgebinde von wenigen ml bis zu 3 Litern zugreifen. Er kann das zu pipettierende Material aufteilen und über einen elektrischen Greifer Gefäße aus einem integrierten Ultratiefkühlschrank entnehmen. Die Prozesse werden automatisch abgewickelt, von der Entnahme des Mediums bis zur Etikettierung, und garantieren eine hohe Prozessqualität.

Das ESSERT OS Betriebssystem nutzt erprobte Audit-Trail- und PM-Quality-Funktionen, um GMP-Anforderungen zu erfüllen. Durch exakte Positionierung und mehrere Prüfungen wird eine hohe Prozessqualität gewährleistet.

Unsere innovative Labor-Automatisierungslösung ermöglicht es unseren Kunden aus dem Laborumfeld, den Pipettierungsprozess schneller, einfacher und autonom auszuführen.

Sie möchten Ihre Laborprozesse automatisieren?

Nehmen Sie noch heute Kontakt auf und lassen Sie sich unverbindlich beraten.​

Bruchsal als neuer Standort für den Hauptsitz von ESSERT Robotics

Die ESSERT GmbH hat ihren Hauptsitz von Ubstadt-Weiher nach Bruchsal verlegt. Diese Entscheidung wurde getroffen, um dem wachsenden Bedarf an standardisierten, modularen und flexiblen Automatisierungslösungen gerecht zu werden und das Unternehmen für zukünftige Herausforderungen zu rüsten.

Im Zuge der Verlegung wurde dabei die Produktionsfläche vervierfacht, um die Fähigkeit des Unternehmens weiter zu erhöhen, skalierbare Automatisierungslösungen wie zum Beispiel ESSERTs MicroFactory Lösung (Fertigungslinie) für Kunden aus den verschiedensten Branchen anzubieten. Christopher Essert, Geschäftsführer der ESSERT GmbH betont, dass die Verlegung des Firmensitzes ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens ist und dass ESSERT, sowie Kunden von der neuen Lage und der erweiterten Produktionskapazität stark profitieren werden.

Skalierbar, flexibel und rekonfigurierbar

Als Experte in der industriellen Automatisierung und Robotik haben wir uns auf die Automatisierung manueller Handarbeitsprozesse spezialisiert. Mit unserer ADVANCED Robotic Workstation bieten wir eine branchenunabhängige Roboterplattform an, die durch ihr hohes Maß an Flexibilität und durch standardisierte Modulkomponenten überzeugt.

Für unsere Kunden und Interessenten neu ist die Möglichkeit, ab sofort unsere standardisierten modularen Prozessmodule in einer kompakten Fertigungslinie (ESSERT MicroFactory) zusammen zuschalten und damit ihre gesamte Produktion zu automatisieren. Dabei lässt sich die unsere Lösung an die bereits bestehende Infrastruktur problemlos anpassen.

Die Industrie von heute braucht Lösungen von morgen

Der Trend, viele Produktvarianten bei geringer Stückzahl zu produzieren, verlangt nach immer mehr Flexibilität, Planbarkeit und einem hohen Grad an Adaptionsfähigkeit. Unternehmen kämpfen mit Ihren schnell wechselnden Produktanforderungen, langen Inbetriebnahmezeiten, aufwendigen Qualitätssicherungen und den weiter steigenden Kosten in Ihrer Fertigung!

Durch unsere innovative MicroFactory Lösung, können unsere Kunden eine sehr hohe Produktvarianz auch bei geringer Stückzahl abbilden (Low Volume/ high Mix). Flexibel und planbar fertigen, sowie bei Bedarf ihre Produktion weiter skalieren.

Dabei ist durch eine permanente Echtzeitüberprüfung aller Parameter und Montageprozesse eine 100 % Gutteilproduktion garantiert.

Keine langen Rüstzeiten, keine hohen Rüstkosten

Die große, immer weiterwachsende Vielzahl an vordefinierten, standardisierten Prozessmodulen erlaubt es, unterschiedlichste Prozesse schnell umzusetzen oder bei Bedarf auszutauschen. Durch “Plug & Produce” Schnittstellen sowie durch eine flexible Zuführungstechnik werden die einzelnen Prozessmodule kombiniert.

Prozessmodule können autonom in Betrieb genommen, vollumfänglich getestet und anschließend schnell implementiert werden.

Die Folge: Rüst-Umfang und Rüstzeit der ARW Microfactory sind im Vergleich zu anderen Alternativen massiv reduziert. Das Ergebnis: Eine nachhaltige Kostensenkung bei sehr hoher Produkt- und Prozessqualität.

Keine Grenzen bei voller Kontrolle

Einzelne Produktionsmodule können zu jeder erdenklichen individuellen Fertigungslinie zusammen geschaltet werden. Durch den modularen Ansatz können Handarbeitsplätze von Mitarbeitern:innen und bereits bestehende Maschinen/Anlagen nahtlos in die Fertigungslinie mit integriert werden.

Die modulare Zuführungstechnik erlaubt es Bauteile in jeglicher Bereitstellung (Schüttgut, Tray, Kisten) zu verarbeiten.

GMP Edelstahl MicroFactory in Werkshalle
GMP-Varianten der einzelnen Module stehen optional zur Verfügung.

Nehmen Sie noch heute Kontakt auf und lassen Sie sich zu unserer MicroFactory-Lösung beraten.

In einer aktuellen Referenz stellt SIEMENS unsere modulare Roboter-Plattform, als unverkennbar einfach und innovativ vor.

Die Industrie 4.0 macht bei ESSERT Robotics auch vor der Steuerung und Bedienung seiner Automatisierungsanlagen keinen Halt. Dass man hier noch viel aus dem privaten Sektor lernen und adaptieren kann ist unumstritten. Mobile Endgeräte lassen sich heutzutage einfach und intuitiv bedienen, haben benutzergeführte Lernkonzepte, besitzen die Intelligenz Fehler und Probleme oft selbstständig zu lösen, geben fallspezifische Hilfestellungen und ihr Handling ist ohne tagelange Benutzerschulungen möglich. Dabei ist die Komplexität hinter diesen Geräten oft nicht geringer als die Bedienung und Parametrierung von industriellen Anlagen.

Bedien- & Steuerungskonzepte aus dem privaten Sektor.

Durch den Einsatz des Siemens Simatic ITP1000 Mobile-Panel sind die technischen Hürden für diese Aufgabe bereits genommen und die Möglichkeit dieser Transformation geschaffen. Die softwareseitige Umsetzung überlässt Siemens seinen Anwendern -und das mit Erfolg.

Bereits entwickelte Funktionen und Anwendungen wie die Steuerung und Parametrierung sämtlicher Peripherien, videobasierte Service-Calls, Lerntutorials und die automatische Erstellung von Maschinendaten, benutzerbasierte Hilfestellungen, ein intuitives und einfaches Bedienkonzept und vieles mehr, wurden von ESSERT bereits auf dem ITP1000 umgesetzt und in die standardisierte Roboteranlagen integriert.

Das ganze in einer Qualität und in einem Umfang, dass Siemens zurecht begeistert scheint, wie vielseitig und innovativ ihr industrielles Bedien-Tablet eingesetzt werden kann. Der Mehrwert für die Anwender ist dabei enorm.

Die ESSERT GmbH eröffnet eine Niederlassung in Nordrhein-Westfalen.

Unter der Leitung von Moritz Latzel wird im Stadtgebiet Köln das neue Vertriebs- & Servicebüro seine Arbeit ab dem 01.05.2020 aufnehmen und zukünftig verstärkt Kunden im Westen des Landes, sowie aus den Niederlanden und Belgien, betreuen. Moritz Latzel bringt über 10 Jahre Erfahrung in der Automatisierung mit und stand bereits in der Vergangenheit mit einer eigenen Unternehmung mit der ESSERT GmbH in Kontakt.

Im Zuge der Eröffnung, haben sich Geschäftsführer Christopher Essert und der neue Leiter des Büros in Köln, Moritz Latzel, einigen Fragen gestellt.

Christopher Essert Portrait Atrium
Christopher Essert

Hallo Christopher. Welche Ziele stehen hinter der Eröffnung der neuen Niederlassung?

Christopher: Die von uns in den letzten Jahren entwickelten Lösungen, bewegen sich technologisch an der Spitze und sind somit für viele Unternehmen noch sehr neu und innovativ.

Um Kunden von unseren Möglichkeiten zu überzeugen, ist Vertrauen ein elementarer Bestandteil des Erfolgs.

Vertrauen entsteht in einem solch dynamischen Marktumfeld allerdings sehr selten digital, sodass die analoge Präsenz vor Ort nach wie vor ein wichtiges Gut ist. Wir wollen durch diese Expansion unsere Position im Umfeld der „Automatisierung von manuellen Arbeitsprozessen“ und somit die Verbreitung unserer Advanced Robotic Workstation weiter vorantreiben.

Wir wollen unsere Kunden so nah und effizient wie möglich betreuen. Somit wird auch das Thema Service vor Ort eine wichtige Rolle spielen.

Unsere Anlagen produzieren wir aktuell noch bis auf weiteres exklusiv in Ubstadt-Weiher, allerdings soll auch dies nicht für die Ewigkeit sein.

Warum jetzt und warum Köln?

Christopher: Köln liegt für uns geografisch optimal. Wir können dadurch unsere Kunden im Westen, sowie der Niederlande oder Belgien, deutlich effizienter betreuen als aktuell aus Ubstadt-Weiher heraus.

Wir haben diesen Schritt bereits lange geplant. Jedoch spielt bei solchen Entscheidungen immer das Team, das den Standort aufbauen soll, eine prägende Rolle. Dieses haben wir ausgiebig gesucht und sind froh es unter der Leitung von Moritz Latzel gefunden zu haben.

Moritz, kommen wir zu dir. Welche Gedanken hast du zu deiner neuen Aufgabe bei ESSERT?

Moritz: Automatisierung und Digitalisierung der Industrie ist die zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Ich bin davon überzeugt, dass der Einsatz von modernen und intelligenten Systemen zur Steigerung der Arbeitsproduktivität beiträgt und so auch etablierte Volkswirtschaften wieder in die Lage versetzt attraktiv für das produzierende Gewerbe zu werden.

Moritz Latzel Portrait
Moritz Latzel

Die Produkte der Firma ESSERT verfolgen genau diese Philosophie und versetzen den Kunden in die Lage manuelle Arbeitsprozesse zu automatisieren und so in einem Hochlohnland konkurrenzfähig zu bleiben.

Die aktuellen Umstände der Corona Pandemie zeigen uns sehr deutlich wie wichtig es ist, auf heimische Produktion zu setzen. Dies kann jedoch nicht um jeden Preis erfolgen. Aus diesen Gründen bin ich zuversichtlich, viele neue Kunden von den Automatisierungslösungen von ESSERT zu begeistern.

Worauf freust du dich und wo siehst du Potenzial?

Moritz: Während der letzten Jahre habe ich sehr viele interessante Personen aus der Automobil- und Zulieferindustrie kennengelernt. Insbesondere in der Zulieferindustrie sehe ich viel Potenzial für vertriebliche Aktivitäten, da oftmals ein breites Spektrum an Vorprodukten mit einem erheblichen Anteil an manueller Arbeit hergestellt werden. Darüber hinaus freue ich mich aber auch, Kontakte in neue Branchen wie Chemie und Pharmazie aufzubauen. Unteranderem ist dies der Reiz, den Vertrieb für mich ausmacht.

In unserer Reihe “Starke Charaktere” stellen wir sie vor: Die Heldinnen und Helden bei ESSERT, die Tag für Tag ihr Bestes geben. Im Interview Kathrin Unger (36), Assistenz der Geschäftsführung.

Hallo Kathrin. Schön, dass du da bist! Erzähl uns etwas über dich. Was sind deine Aufgaben bei ESSERT?

Kathrin: Ich freu mich auch. Ich bin Kathrin Unger, 36 Jahre alt und arbeite seit 2014 als Assistenz der Geschäftsführung bei ESSERT.

Zu meinen Aufgaben gehören unter anderem das Planen von Reisen, sowie allerlei organisatorische Aufgaben. Ebenso unterstütze ich die Finanzabteilung bei buchhalterischen Aufgaben.

Kathrin Unger Portrait
Kathrin Unger

Das klingt abwechslungsreich. Gefällt dir das bei deiner Arbeit?

Kathrin: Absolut! Durch die Abwechslung bleibt es interessant und spannend *lacht*.

Da ich auch schon ein paar Jahre hier bin, konnte ich immer wieder bei verschiedenen Abteilungen reinschnuppern und bei internen Prozessen mitwirken. Das Unternehmen wächst, seit ich angefangen habe, stetig weiter.

Aber nicht nur das gefällt mir. Ich fühle mich generell im Unternehmen sehr wohl. Wir haben ein familiäres Umfeld und die Arbeit mit den Kollegen macht Spaß.

Ist der Umgang zwischen den Kollegen wichtig für dich?

Kathrin: Ihr seid alle super! Ich finde einfach, dass wir ein cooles Team sind. Jeder ist hilfsbereit und man kann sich aufeinander verlassen. Das ist wichtig.

Sprechen wir doch etwas über privates. Wie gestaltest du deine Freizeit?

Kathrin: Mit meinen Kindern. Ich habe 2 Mädels. Die ältere ist 7 Jahre alt, die jüngere gerade mal 15 Monate. Da ist nicht viel Zeit für einen selbst *lacht*. Aber ich genieße die Zeit mit meinen Kindern, auch wenn es einmal turbulenter zugeht.

Ich bin froh, dass sich das alles so gut managen lässt. Ich bin ja, wie du weisst, alleinerziehend. Da ist es schön, wenn der eigene Arbeitgeber dir die Möglichkeit gibt, auch mal von zu Hause zu arbeiten oder wichtige Termine wahrzunehmen. Meine “Kleine” war ja auch schon ab und zu im Büro mit dabei.

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und bald steht auch wieder Weihnachten vor der Tür. Was verbindest du mit dieser Zeit?

Kathrin: Die Weihnachtszeit ist eine schöne Zeit. Aber sie regt auch zum Nachdenken an. Es gibt auf der Welt viele Baustellen und da ist es wichtig sich vor Augen zu halten, dass es einem selbst gut geht. Das versuche ich auch meinen Kindern mitzugeben.

Wir unterstützen jedes Jahr zwei soziale Projekte und versuchen dadurch auch etwas zurück zugeben. Gerade meine ältere Tochter versteht das mittlerweile ganz gut.

Vielen Dank für deine Zeit!

Kathrin: Gerne.