KTS Technologiepark Stahl automatisiert ihr Fräszentrum mit ESSERT Robotics

Zusammenfassung

Als Spezialist für Brennschneiden (Laser, Plasma und Autogen), CNC-Fräsen und als Schweißfachbetrieb bietet die KTS GmbH & Co. KG Technologiepark Stahl ihren Kunden alle Kompetenzen unter einem Dach um Bauteile und Baugruppen aus Stahl kostengünstig und mit modernstem Maschinenpark zu fertigen.

Bei KTS sind Blechtafeln schon mal bis zu 300 mm dick. Entsprechend schwer sind die Werkstücke. Um unteranderem Personalknappheit vorzubeugen und um die eigenen Mitarbeiter beim Einlegen der Bauteile zu entlasten, musste eine automatisierte Lösung her.

Bei der Entscheidungsfindung standen dabei ebenso die Flexibilität der geplanten Automatisierung, die Traglast, sowie die sehr einfache Bedienung der Anlage im Fokus.

Bei der Planung und Erreichung ihres Vorhabens setzte das Unternehmen auf die langjährige Expertise von ESSERT in der Robotik und als Systemintegrator.

Gemeinsam mit Komponentenpartner FANUC wurde die automatisierte Lösung mit einem R-2000 Roboter realisiert und in Betrieb genommen.

Ein Greiferbahnhof für einen automatischen Greiferwechsel wird zur Zeit umgesetzt.

FANUC Roboter legt Werkstück in KTS Fräsmaschine

Die Herausforderung

Die monotone und körperlich schwere Arbeit des Einlegens von Werkstücken in eine Fräsmaschine sollte automatisiert werden. Eines der Ziele war es, nicht nur Mitarbeiter mit attraktiveren Aufgaben zu betrauen, sondern ebenso die Prozessqualität positiv zu beeinflussen. Dabei war es unabkömmlich, das die geplante Automatisierung nicht nur in ihrer Leistung und Prozesssicherheit überzeugt, sondern ebenso sehr einfach zu bedienen sein muss.

„Wir hatten ja keine Erfahrung mit Robotern und von daher war es ganz wichtig, auch die Mitarbeiter recht einfach an die Bedienung der Zelle heranzuführen.”, erklärt Mario Koch, Geschäftsführer der KTS GmbH & Co. KG.

Im Betriebsalltag dient ein Tablett mit 10“ Bildschirm für die Beobachtung und das Management der Zelle. Alle Informationen werden in einer SPS gebündelt und für die Visualisierung aufbereitet.

Bauteil wird in Maschine eingelegt

Eine weitere Herausforderung liegt auch beim exakten Einlegen der Werkteile in die Fräsmaschine.

Da unter gewissen Umständen beim direkten Greifen und Einlegen Winkelfehler auftreten können, wurde zur Feinjustierung eine mechanische Rutsche eingebaut. Diese erlaubt es dem Bauteil in eine exakte nachvollziehbare Position zu rutschen.

So greift der Roboter sehr definiert die einzelnen Bauteile und legt sie ohne die Gefahr, die Spannelemente zu beschädigen, in die Bearbeitungsvorrichtung ein.

Beim Einlegen kommt die im Roboter integrierte “Soft-Float” Funktion zur Hilfe. Hat der R-2000iC das Teil auf der Rutsche exakt gegriffen, fährt er die letzten Millimeter in der Maschine mit reduzierter Geschwindigkeit. Entweder er erreicht seine Ablageposition oder „Soft Float“ korrigiert, wobei der Motorstrom des Roboters die Regelgröße ist.

 

Der aktuelle Stand

Die Automatisierungslösung überzeugt nicht nur in ihrer Flexibilität, sondern ebenso durch den Einsatz hochmoderne Technologien und die hohe Autonomie.

„Bei den Bearbeitungszeiten fallen die Sekunden, die der Roboter für das Einlegen braucht, wirklich nicht ins Gewicht und wir sparen uns eine Menge mechanischen Aufwand. Je nach Bearbeitungszeit können wir damit fast drei Schichten autonom arbeiten.”

Mit der Automatisierungslösung ist KTS in der Lage, ihre Ziele weiter voranzutreiben, die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter attraktiver zu gestalten und die Prozessqualität positiv zu beeinflussen.

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