Schmidt & Heinzmann

Smart Services in der Praxis: Frequent Traveller Status Adé

Jens steht kurz vor Abschluss seiner Wartungsarbeiten bei Comber Automation in Detroit, als ihn sein Chef erreicht: „Jens, du musst umbuchen. Bei Plastics International scheint ein Klebekopf verstopft zu sein. Bitte schau dir das an.“ Anrufe dieser Art sind bei Schmidt & Heinzmann selten geworden. Vielmehr erledigen die Techniker solche Jobs heute mittels IoT- Technologie und Datenbrille vom Stammhaus aus. Ad hoc.
Zukunftsweisender Service
Schmidt & Heinzmann bietet seinen Kunden ein breites Maschinen- und Anlagenportfolio an. Ihre Schneidwerke für diverse Materialien und Fasern, Flachbahnanlagen und Filtersysteme produzieren in der ganzen Welt. Dafür hat das Unternehmen jede Menge Knowhow an Bord. Die Experten sitzen in Deutschland. Sie unterstützen die Kollegen im Ausland, wenn es in die Tiefe geht. Schnell handeln heißt es speziell dann, wenn es um eine Störung geht. Deshalb gehören Datenbrillen seit geraumer Zeit zum Standardangebot von Schmidt & Heinzmann. Auf diese Weise werden Jens und seine Kollegen vor Ort sofort aktiv – ohne Reisezeit.
Augmented Support per Plug-and-Work APP
Der Techniker vor Ort verbindet sich per Datenbrille über das ESSERT Augmented Automation Portal mit Jens. Dort verwaltet Schmidt & Heinzmann digitale Maschinenakten mit allen relevanten Daten und Dokumenten, wie Zeichnungen und Schaltpläne, CAD-Modelle und Stücklisten oder Handbücher, die bestimmte Geräte beschreiben. Weiter konfiguriert Schmidt & Heinzmann hier alle ausgegebenen mobilen Endgeräte inklusive dezidierter Zugriffsrechte bis hin zu zugelassenen Telefonnummern.
„Augmented Automation schafft eine Win-Win-Situation: Die Stillstandszeiten verkürzen sich merklich, und wir arbeiten im Service deutlich effizienter.“
Matthias Feil, Geschäftsführer von Schmidt & Heinzmann
Matthias Feil, Geschäftsführer von Schmidt & Heinzmann erläutert: „Der Austausch funktioniert audiovisuell. Über die Brille sieht Jens exakt, was der Kollege vor Ort an der Anlage sieht. So kann Jens ihn führen, anleiten und unterstützend hilfreiche Maschinendaten auf die Datenbrille senden.“ Der Geschäftsführer ergänzt: „Der große Vorteil liegt darin, dass Jens Betriebsmittel in der Dokumentation markieren oder mit der Maus auf ein Bauteil im Schaltschrank zeigen kann. Zusammen setzen sie die Anlage schnell wieder in Betrieb. Effizienter kann ein Serviceeinsatz nicht durchgeführt werden.“
Der direkte Zugriff auf die Anlage ist sicher
Schmidt & Heinzmann liefert auch gebrauchte Anlagen. Das entsprechend spezielle Knowhow konzentriert sich auf einen kleinen Personenkreis. Sie unterstützen oft durch direkten Zugriff auf die Anlage. Per VPN-Client sind Daten und Kommunikation sicher.
IoT-Technologie schafft Win-Win-Situation
Die extrem kurzen Reaktionszeiten kommen den Betreibern der Anlagen aus Bruchsal entgegen. Dank der auch interkontinental möglichen, unmittelbaren Kooperation mit dem Experten, reduzieren sich die Stillstandszeiten der Maschinen auf ein Minimum.
40% weniger Serviceaufwand, geschätzte 70% weniger Reiseaufwand sowie eine entsprechend intensivere Kundenbetreuung – das sind die Fakten bei Schmidt & Heinzmann. Für Matthias Feil bedeutet das in erster Linie zufriedene, loyale Kunden sowie einen höheren Projektdurchsatz.
Unternehmensprofil

Schmidt & Heinzmann ist als Composite Machinery Hersteller branchenübergreifend überall dort gefragt, wo es um die Herstellung oder um den Einsatz faserverstärkter Produkte geht. So beliefert das Unternehmen neben der Fahrzeug, Sport-, Baustoff- und Druckindustrie vornehmlich die Kunststoffindustrie. Hier ist Schmidt & Heinzmann weltweit führend.

Als flexibler Mittelständler mit intensiver Forschung und Entwicklung hat Schmidt & Heinzmann das Ohr seit über 60 Jahren stets am Puls der Zeit. International aktiv, erkennt das Team frühzeitig die Anforderungen von morgen und entwickelt moderne Lösungen. Zuletzt präsentierten sich die Württemberger durch Einsatz modernster IoT-Technologie im Service als Trendsetter.

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