Starke Charaktere: Timo Schmitt

In unserer Reihe „Starke Charaktere“ stellen wir sie vor: Die Heldinnen und Helden bei ESSERT, die Tag für Tag ihr Bestes geben. Im Interview Timo Schmitt (39), mechanische Konstruktion.

Hi Timo. Super, dass wir endlich mal die Zeit finden. Erzähl uns etwas über deinen Job bei ESSERT und natürlich über dich?
Timo: Hallo. Mein Name ist Timo Schmitt, 39 Jahre alt und bin seit Januar 2018 bei ESSERT.

Ich arbeite in der mechanischen Konstruktion und bin – wie der Name schon sagt – zuständig für die Ausarbeitung von mechanischen Projekten. Sowohl für Kundenprojekte als auch für Entwicklungsprojekte.

Wie genau ist der Ablauf? Kannst du etwas mehr ins Detail gehen?
Timo: Klar. Es kommt ein Projekt bei uns auf den Tisch, das im Normalfall konzeptionell seitens der Vertriebskollegen ausgearbeitet worden ist. Danach wird überprüft, ob alle nötigen Informationen vorliegen und ob das Konzept so umsetzbar ist. Falls ja, wird dieses von uns in 3D als CAD-Datei umgesetzt.

Ich nenne das gerne „Malen nach Zahlen für Erwachsene“. *lacht*

Arbeitest du grundsätzlich alleine an einem Projekt oder gibt es auch Team-Projekte?
Timo: Sowohl als auch. Es gibt Projekte, die wir teilweise alleine bearbeiten, aber auch Projekte, wie zum Beispiel ein aktuelles Kundenprojekt, das ich mit einem meiner Kollegen Daniel zusammen ausarbeiten werde.

Wir sind ja ein überschaubares und eingespieltes Team von Konstrukteuren. Das hat den Vorteil, dass man eigentlich immer im ständigen Austausch zueinander steht und über den aktuellen Status eines Projektes informiert ist. Braucht man Unterstützung oder Rat, muss man nicht lange darauf warten. Das ist klasse und die Zusammenarbeit macht einfach Spaß.

Was findest du besonders spannend an deiner Arbeit?
Timo: Im Endeffekt das Unmögliche möglich zu machen *grinst*. Jedes Projekt stellt eine Herausforderung dar und es gehört viel Erfahrung und auch Kreativität dazu, ein Konzept abzubilden.

Ich erinnere mich beispielsweise an ein vergangenes Projekt, in dem es um die komplexe Montage von sehr kleinen Teilen für die Spielwarenindustrie ging. Die Anforderungen an die zukünftige Automatisierungsanlage waren sehr hoch. Im Laufe des Projektes gibt es immer wieder den aktiven Austausch mit Projektleitern und anderen Abteilungen. Man eruiert und kommt als Team auf einen oder mehrere Lösungsansätze, die dann weiterverfolgt werden. Das Austüfteln ist jedesmal aufs Neue spannend und dass wir alle relativ nah beieinander sitzen, fördert das Arbeiten enorm.

Auch das Thema generell um die Advanced Robotic Workstation Plattform ist mehr als spannend. Ich denke, dass wir damit den Puls der Zeit getroffen haben.

Danke dir. Timo, gib uns doch auch etwas Einblick in dein Privatleben. Was ist dir wichtig? Hast du Hobbies?
Timo: Ich bin ein absoluter Familienmensch. Ich bin gerne mit meiner Familie aber auch mit Freunden zusammen und zieh daraus sehr viel Kraft. Das ist mir doch schon sehr wichtig.

Ansonsten habe ich auch Hobbies. Ich bin zum Beispiel wahnsinnig gerne draußen in der freien Natur. Gerade am Wasser. Früher habe ich auch ab und an geangelt, aber das mache ich schon eine Weile nicht mehr. Gartenarbeit ist sicherlich auch etwas, das mir sehr viel Freude bereitet. Da ich doch beruflich viel drin und am Computer sitze, ist das für mich der perfekte Ausgleich.

Eine letzte Frage aus der Kategorie „Was wäre wenn …?“: Wenn du für einen Tag jemand anderes sein könntest, wer wärst du gerne?
Timo: Hm, da muss ich kurz überlegen. Einer meiner Jugendhelden ist definitiv MacGyver. Ich liebe es ja selbst auch zu tüfteln und das ist schon irgendwie cool, wenn MacGyver aus irgendwelchen Dingen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, etwas Nützliches macht. Ja, ich glaube ich wäre gerne für einen Tag er. *lacht*

 

Timo, ich danke dir für deine Zeit!
Timo: Danke dir. Hat Spaß gemacht.