Starke Charaktere: Matthias Weber

In unserer Reihe “Starke Charaktere” stellen wir sie vor: Die Menschen hinter den Kulissen bei ESSERT Robotics. Im Interview Matthias Weber (33), Automatisierungstechniker.

Hallo, Matthias. Danke, dass du dir die Zeit nimmst! Stell dich doch bitte einmal vor und erzähl uns etwas über deine Tätigkeit bei ESSERT.

Matthias:
Hi, mein Name ist Matthias Weber und bin mittlerweile 33 Jahre alt. Ich arbeite seit Mai 2018 als Automatisierungstechniker bei ESSERT Robotics und bin für die Programmierung unserer Roboter zuständig.

Matthias Weber

Ein spannendes Thema. Kannst du den Ablauf genauer erklären?

Matthias:
Klar! Grundsätzlich werden zuerst bei einem neuen Kundenprojekt die Aufgaben über die verschiedenen Abteilungen hinweg definiert.

Die Konstruktion fängt zum Beispiel an, die Automatisierungslösung zu konstruieren und wir Automatisierungstechniker werden dann zu einem späteren Zeitpunkt mit einer klaren Aufgabenstellung mit einbezogen.

Im Endeffekt wird uns der Automationsablauf mitgeteilt und was die Aufgaben der dafür genutzten Roboter sind. Danach beginnt die Arbeit und man fängt mit der Programmierung an.

 

Du sprichst gerade von “WIR”. Ist Teamarbeit bei deinen Aufgaben wichtig?

Matthias:
Absolut! Wir arbeiten eigentlich immer zu zweit an der Software. Das ist zum einen ein SPS-Programmier und zum anderen ein Roboter-Programmierer. Dabei ist die gegenseitige Absprache besonders wichtig. Wir sprechen darüber, wie wir uns den Ablauf der SPS als übergeordnete Steuerung der Automatisierungslösung und den der Roboter konkret vorstellen. Damit gewährleisten wir ein perfektes Zusammenspiel aller Module und Komponenten.

Dazu kommen noch wichtige Meetings mit allen Projekt-Beteiligten hinzu. Dadurch gehen Informationen nicht verloren und wir schaffen Transparenz.

Das klingt für mich nach sehr viel Abwechslung. Ist die Abwechslung für dich wichtig?

Matthias: Na ja, ich liebe die Herausforderung, dass jedes neue Projekt mit sich bringt. Durch unsere Roboter-Plattform decken wir ja die unterschiedlichsten Prozesse ab und durch die Branchenunabhängigkeit gibt es immer wieder sehr spannende Anwendungsfälle. Das macht mir sehr viel Spaß!

Auch, dass mein Job es mit sich bringt, bei Kunden vor Ort zu sein. Man lernt neue Leute kennen und gewinnt durch solche Außeneinsätze ein besseres Verständnis für Kundenbedürfnisse. Das hilft ungemein bei meiner Arbeit! Abgesehen davon, dass es natürlich auch noch mal Abwechslung mit sich bringt. *grinst*

Schön. Danke dir Matthias. Erzähl uns doch noch etwas über dein Privatleben! Ich glaube, du bist gerne viel draußen, oder?

Matthias:
Stimmt, ich bin sehr gerne in der Natur und versuche mich auch viel sportlich zu betätigen. Ansonsten bin ich auch noch verheiratet und wir haben einen tollen 4-jährigen Sohn zu Hause.

 

Ist Sport und Familie ein Ausgleich zum Beruf? Als Programmierer sitzt man ja recht viel vor dem Rechner. 

Matthias: *lacht* Ach, ich denke, als Programmierer sitzt man zwangsläufig auch im Privaten gerne mal vor dem Rechner und zockt auch mal zum Beispiel. Aber klar, ich denke, dass der Sport und auch das draußen in der Natur sein, wichtig sind und einen Ausgleich schaffen. Genauso wie meine Familie.

Matthias, danke für deine Zeit.

Matthias: Sehr, sehr gerne.